Dem Wahnwitz der letzten Wochen konnte ich bisher ganz gut mit Sarkasmus und Tatendrang begegnen. Heute möchte ich angesichts der allgegenwärtigen menschlichen Kurzsichtigkeit einfach nur noch schreien. 

Die grenzenlose Ignoranz vieler Menschen, die wie eh und je lieber unreflektiert dem von oben vorgegebenen Konsens hinterher laufen, macht mich fertig. Gesellschaftsermüdung macht sich breit. Vielleicht, weil ich ein Kind der DDR bin, vielleicht, weil ich aus erster Hand weiß, wie es sich lebt in einer Diktatur, wenn man nicht den Konsens teilt, einer Diktatur, die angeblich auch “nur das beste für ihr Volk” wollte – und jeden verfolgt und weggesperrt hat, der das nicht so sah, mit treuer Hilfe seiner dienstbeflissenen Bürger.

Es geht mir hier nicht um Wissenschaftlichkeit und die Diskussion um die Gefährlichkeit des Virus. Die überlasse ich den Wissenschaftlern (verschiedenster Fachrichtungen und Expertisen, nicht nur einer Handvoll Virologen), und wer lesen kann, kann sich selbst informieren. Es geht mir um die Alternativlosigkeit der Politik, ihren wahnwitzigen Aktionismus, mit dem sie die eigene Bevölkerung nötigt, und um die blinde Folgsamkeit der Menschen. 

Als “multiples Staatsversagen” könnte man die aktuelle Situation gut bezeichnen.  Erst heruntergespielt und verharmlost, jetzt ruiniert die geschürte Angst Existenzen und die Demokratie. Und die Masse merkt es nicht. Vielleicht ist es ihr auch einfach egal. Oder beides. Es zeigt sich gerade nicht nur ein durch die Politik sondern auch unser aller Gleichgültigkeit über Jahrzehnte verursachter katastrophaler Gesellschafts- und Bildungsnotstand. 

Das Volk hat keinen Durchblick, die Politik kein Rückgrat. Sie vertuscht die eigenen Fehler und stellt sich als Retter der Nation hin, während die Bevölkerung nach dem starken Arm des Staates schreit, weil sie sich selbst weder bilden noch beherrschen kann. 

Die ganze Unreife des Menschen und der Gesellschaft zeigt sich gerade mit voller Wucht in der Krise – wie Krisen das so an sich haben und schon immer hatten. Der Mensch, das unreife Wesen. Ein Treppenwitz der Evolution. 

Die Masse läuft dem politisch verordneten und medial geschürten Katastrophenkonsens hinterher, fügt sich brav und fragenlos jeder noch so irrsinnigen Maßnahme und ist auf der anderen Seite nicht einmal in der Lage, sich bei schönem Wetter eigenverantwortlich dem gesellschaftlichen Gruppentummeln zu entsagen. Während es in Ordnung ist, seine Nachbarn anzuschwärzen, weil sie mit drei Leuten im Garten sitzen oder vor dem Haus ein Auto mit fremdem Kennzeichen parkt. Alles unter dem sich selbst schön geredeten Solidaritätsdeckmantel. Haben wir alle den Verstand verloren? Was lassen wir uns denn hier gerade alles unterjubeln? Nähen wir uns als nächstes einen hübschen virusgrünen Aufnäher aufs Jacket, nur weil Merkel und Drosten betroffen in die Kamera gucken?

Ich frage mich, wo all diese Gutmenschen, die jetzt paralysiert und in kollektiver Angst vereint unsere fundamentalen Rechte und die Menschlichkeit zu Grabe tragen, die letzten Jahrzehnte waren, um ihre Stimme zu erheben gegen die Menschenleben kostenden Hygiene-Zustände in unseren heruntergesparten Krankenhäusern, oder zu demonstrieren gegen den durch schlechte Bezahlung und miese Arbeitsbedingungen hervorgerufenen Pflegenotstand, oder einzutreten für eine psychisch gesündere Empathie-Gesellschaft, die vielleicht weniger Suizide, Depression und Alkohol- und Drogentote hätte. Oder die sich in allgemeiner Solidarität wenigstens mal die Hand vors Gesicht gehalten hätten, bevor sie ihre Bazillen in der U-Bahn herumhusten.

Wer seine Nachbarn denunziert und die Zwangseinweisung in Psychatrien gutheißt (da klingt bei der Ideengeberin Frau Köpping wahrscheinlich auch nur die eigene SED-Vergangenheit durch), dem geht es nicht um Schutz von Schwächeren – oder das Gemeinwohl. Wer so argumentiert, hat nicht einmal verstanden, was Gemeinwohl eigentlich ist. Es geht um den Umgang mit der eigenen diffusen Angst. Die eigene bürgerliche Fügsamkeit wird mit dem Wohle aller begründet, dabei wollen viele einfach nur den starken Staat, der ihnen die Probleme abnimmt. Kennen wir schon, hatten wir schon.

Bildungsnotstand führt zu Demokratienotstand. Der Bürger ist der Souverän einer demokratischen Regierung. Aber was, wenn dieser Souverän von seiner Verantwortung und Aufgabe keine blasse Ahnung (mehr) hat?

Und wo ist eigentlich die linke Intelligenz in diesem Land, die sonst so dienstbeflissen um die globalen Menschrechte sich bemüht? Zu den Transparenten, die momentan in so manchem deutschen Szeneviertel aus den Fenstern hängen und uns daran erinnern, keinen zurückzulassen, könnten sich übermorgen schon Plakate gesellen auf denen steht “Guten Morgen! Aufwachen! Diktatur ist fertig!”

Und die bürgerliche Mitte? Lässt sie sich so schnell durch Diffamierung einschüchtern? Können wir mal alle bitte wieder ein bisschen wacher und wütender werden? Bei #metoo hat’s auch geholfen.

Zur Gesundheit des Gemeinwesens gehört auch eine funktionierende Demokratie. Gehört die Gesundheit aller Bürger, auf die unsere Regierung, wenn man sich ansieht, wie sie gesundheitliche mit wirtschaftlichen Interessen etwa bei Herzerkrankungen, Krankenhauskeimen, Alkohol- und Rauchertoten gegeneinander abwägt, Entschuldigung – bisher einen Scheiß gegeben hat. Auf das politische Desaster der Schweinegrippe möchte ich hier nicht noch einmal im Detail eingehen, dazu ist zur Genüge heranzitiert worden. 

Und wenn die Regierung so sehr um unsere alten Mitbürger besorgt ist, wieso leben dann in einem der reichsten der Länder der Welt mehr als zweieinhalb Millionen Menschen über 65 in Armut, Tendenz steigend? 

Es gibt ein Wort für das derzeit angewendete rhetorische Mittel der emotionalen Manipulation eines Volkes – Propaganda. Es geht der Regierung mit ihrer Betroffenheit vor allem um Legitimations-Propaganda für ihre Maßnahmen, mit denen sie faktisch unsere Verfassung außer Kraft setzt, unsere Zukunft gefährdet und Millionen von Menschen jetzt schon ins Leid gestürzt hat. 

Bei Grundrechtseingriffen muss immer das mildest mögliche Mittel angewendet werden, eine Regierung muss eine valide Risikobewertung für ihre Maßnahmen liefern, sie unterliegt dem Verhältnismäßigkeitsgebot. 

Nichts davon findet mehr statt in diesem Land. Den Mitmenschen pauschal zum gesundheitlichen Risiko zu erklären, von dem man sich fernzuhalten und vor dem man sich zu schützen hat, kann unserem sozialen Zusammenhalt auf Dauer nur schaden. Wer in Mathe und Statistik ein bisschen aufgepasst hat, ist in der Lage zumindest anzuerkennen, wie irreführend Zahlenauswertungen sein können – und wie sie sogar absichtlich manipuliert werden können, um die gewünschte Aussage zu bekommen. 

Aber das Rechnen ist des Volkes Stärke nicht. Und dieser Tage kann man feststellen, das Differenzieren ebensowenig. Während die Massenmedien im fröhlich-konformen Corona-Gleichklang Werbung für den verordneten Notstand machen, werden kontroverse Stimmen von Wissenschaftlern und Bürgern niedergebügelt, eine Debatte (die übrigens nicht nur die Wissenschaft immer braucht) findet nicht statt. Das Volk freut sich, dass es zuhause maskenbastelnd endlich einen wertvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten kann, nachdem die mediale Berieselung genug Betroffenheitsprosa ausgeschüttet hat. Auch das erinnert mich an Propagandamechanismen mit ungutem Beigeschmack. Der Zweck des Ganzen wird nicht hinterfragt, es wird im Gleichschritt mitgemacht. 

Mangels politischer, philosophischer oder mathematischer Bildung bleibt dem verängstigten Bürger nur, wie ein Schaf über die Weide getrieben zu werden. 

Ob man dem Bürger seine Unbildung und Unwilligkeit zur breiten Selbstinformation vorhalten kann, ist die eine Frage, noch nie war Wissen freier und umfassender verfügbar als heute – dem gegenüber steht aber scheinbar ein unendliches Desinteresse und eine lähmende Ignoranz. Hiervon nehme ich explizit die Menschen aus, die gerade um ihre Existenz und ihre Gesundheit kämpfen, die haben wahrlich andere Sorgen – das sind übrigens die viel zitierten Schutzbedürftigen unserer Gesellschaft. Was ist mit unserer Verantwortung diesen Menschen gegenüber? Müssten wir nicht dafür sorgen, dass sie außerhalb von Corona auch morgen noch eine Zukunftsperspektive haben? Dass ihre physische und mentale Gesundheit und ihr Wohlbefinden genauso gleichwertig berücksichtigt wird? Die Würde des Menschen ist unantastbar. 

Wer sich einmal mit den Betroffenen unterhält, gewinnt ein völlig anderes Bild der Lage. 

Die drängendere Frage ist die, ob und wann unsere Politiker für ihr unsagbar schlechtes Krisenmanagement zur Verantwortung gezogen werden müssen. “Der Rechtsstaat hat nicht zu siegen, er hat auch nicht zu verlieren, sondern er hat zu existieren!”, sagte Helmut Schmidt in einem Interview in der ZEIT einmal. 

Wer sich immer gefragt hat, wie es im Dritten Reich und auch in der DDR denn sein konnte, dass die Leute “sich einfach arrangiert und sogar mitgemacht” haben, der findet dieser Tage ein paar Antworten.

 

Eine ganz andere Frage ist, was hier unter dem Deckmantel der Gesundheitspanik (jeder hat gerade andere Sorgen) und dem Versammlungsverbot (keine Versammlung, kaum eine Demo) so alles durch die Hintertür, heimlich still und leise, uns Bürgern untergemogelt wird. Ich empfehle hier einmal den Blick in die vom Bundestag aktuell veröffentlichten Dokumente zu Beschlüssen und Sachstandsanalysen. Kritische Fragen stellt zur Zeit kaum jemand, es geht weder um 5G, Finanzkapitalismus noch Klimakrise oder Flüchtlingspolitik, selbst mit der AfD befasst sich niemand mehr. 

Laut Umfragen vor der Corona-Krise wäre die jetzige Bundesregierung nicht wiedergewählt worden. Mittlerweile spricht sich ein Großteil der Bevölkerung für diese Regierung aus – weil sie lieber den starken Staat will, als selbst Verantwortung zu übernehmen und Vernunft walten zu lassen? Ich persönlich habe kein Vertrauen in unsere Regierung, dass sie das richtige tut. Diese Regierung hat ihr Vertrauen in den letzten Wochen endgültig und unwiederbringlich verspielt. 

Was machen wir denn, wenn uns ein charismatischeres Staatsoberhaupt als Merkel demnächst erzählt, dass wir bestimmte Personengruppen aus unserer Mitte auszuschließen haben, weil sie potentielle (Gesundheits)-Gefährder sind? Wem bei diesem Gedanken nicht schlecht wird, der sollte seine Nase noch einmal ganz tief in die Geschichtsbücher stecken. Oder Orwell’s “1984” noch einmal lesen. 

Es ist kein Virus, das mir Angst macht – es sind die Menschen, die mir Angst machen. Die Menschen und ihre Systeme, die sehr viel Schlimmeres anrichten als ein Virus das jemals könnte. 

Wir haben kein Notstandsparlament, sondern eine Notstandsdiktatur.  Das Handeln unserer Regierung ist nicht kraft- und verantwortungsvoll, sondern verfassungswidrig und antidemokratisch. Wir haben keine wissenschaftliche Debatte und ein differenziertes Expertengremium, sondern ein befangenes, winziges Virologenkartell.

Die Vierte Gewalt fungiert – bis auf wenige Ausnahmen – nicht als objektive Berichterstatterin, sondern als klickzahlenheischende Medienhysterie. Wir haben keine Meinungsfreiheit, wenn wir alle kritischen Stimmen verunglimpfen, statt uns mit ihnen auseinanderzusetzen. Und ich merke dieser Tage immer wieder, dass sehr viele Menschen nur die Headlines lesen, bevor sie ihren Senf zu irgendetwas abgeben. Geschweige denn, dass sich jemand inhaltlich mit Themen auseinandersetzt, statt sich über Autoren und Blätter aufzuregen.

Kann man das den Menschen vorhalten? Ich bin der Meinung: ja, kann man. Wir leben im weltweiten Vergleich im größtmöglichen Wohlstand, wir haben freien Zugang zum Wissen dieser Welt, wir haben eigentlich alle Möglichkeiten, uns mit diesen Dingen verantwortungsvoll auseinanderzusetzen. Aber wir sind zu faul geworden. Wir  haben es uns bequem gemacht in unserer Konsum- und Entertainment-Blase. Wir lassen uns lieber sagen, was wir zu tun haben, meckern hinterher über das Ergebnis, und lassen uns im Zweifel von irgendeinem radikalen Ideologievertreter aufsagen, wer an der ganzen Misere Schuld ist. 

Wir. Wir sind schuld. So, wie wir in unseren täglichen Kaufentscheidungen Anteil am Elend und Ökokollaps in dieser Welt haben, haben wir auch Anteil am langsamen Tod des Systems, das uns immerhin die Freiheit gibt, es zum Besseren hin zu verändern. Aber der Mensch scheint noch nicht so weit zu sein. Wir lassen uns stattdessen langsam kochen.

Wir handeln nicht angemessen verantwortungs- und rücksichtsvoll, sondern unterwerfen uns blind einer Staatsmacht, die völlig das Maß verloren hat – selbst, wenn sie damit nur Gutes will. Es wäre schön gewesen, wenn sie zuverlässig kontinuierlich, sagen wir die letzten 30 Jahre, auch nur Gutes gewollt und unser aller langfristiges Wohl nicht ständig an den Meistbietenden verkauft hätte. Jetzt auf einmal erteilen wir dieser Macht einen Freifahrtschein, weil sie uns vermeintlich vor dem Tode bewahrt? Hallelujah!

Wir handeln unseren Mitmenschen gegenüber nicht solidarisch oder altruistisch, wenn wir das zulassen, sondern wir treten die Würde von Millionen von alten, kranken, sterbenden, eingeschränkten, existentiell gefährdeten, einsamen, überforderten……Menschen in diesem Land mit Füßen.

Denunziantentum. Hörigkeit. Blindheit. Verleumdung, Verunglimpfung von Menschen mit kritischen Meinungen. Nicht hinsehen wollen, wie vielschichtig und -fältig das Leid der Bevölkerung wirklich ist. Verletzung des Verhältnismäßigkeitsgebots in der Politik. Weg ist die Selbstbestimmung. Weg die Unantastbarkeit der Menschenwürde. Essentielle Pfeiler unserer freiheitlichen Gesellschaft, die schneller abgeschafft werden, als man “Gesundheit!” sagen kann.

Angst und Panik sind immer schlechte Ratgeber. Ebenso wie Autoritätsgläubigkeit und Naivität. Ich empfehle an der Stelle, (noch) einmal Heinrich Manns “Untertan” zu lesen.

Wir haben die Erfahrung aus zwei Diktaturen, die unfassbares Unheil angerichtet haben, noch immer über die Generationen in unseren Knochen stecken. Indem wir zulassen, was in unserem Land gerade geschieht, verraten wir jeden einzelnen Menschen, der sich in der Vergangenheit gegen Faschismus, Unrecht und Unterdrückung aufgelehnt und den Kampf für Freiheit und Gleichheit zu großen Teilen mit dem Leben bezahlt hat. Wir verraten die freiheitlichen Rechte, die diese Menschen mit ihrem eigenen Leid und ihrem Mut hart erkämpft haben, indem wir wie eine Herde Schafe einer Politik folgen, die Angst schürt, statt verantwortungsvoll der Aufgabe nachzugehen, zu der wir Bürger sie als ihr Souverän verpflichtet haben – unsere Menschenwürde und unsere demokratische Freiheit zu schützen. Eines jeden einzelnen von uns. Eine Politik, die sie sich gestern wie heute meist am eigenen Machterhalt orientiert, selten am Wohl der Menschen. 

Es wird Zeit für uns Bürger, unsere Regierung in ihre Schranken zu weisen. 

Andernfalls beweisen wir gerade jeder radikalen, demokratiefeindlichen Kraft, wie einfach wir uns zu gleichgültigen, verängstigten Mitläufern machen lassen, die wieder einmal fragen- und kritiklos hinter allem herlaufen, was die Obrigkeit befiehlt. 

Wir müssen nicht gleich á la Französische Revolution mit Fackeln die Bastille stürmen – der Mensch sollte heute soweit sein, dass er seine Freiheit intelligent, vernünftig und friedlich verteidigt. Aber verteidigt werden muss sie, immer wieder. Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit. Das sind die wichtigsten Errungenschaften unserer modernen Gesellschaft. Sie geben uns überhaupt erst die Grundlage für das Allgemeinwohl.

Es wäre wünschenswert, wenn endlich wieder Vernunft einziehen würde – innehalten, Gedanken und Maßnahmen hinterfragen. Wir sollten dankbar sein, in einer liberalen, freiheitlichen Demokratie leben zu dürfen. Was wir aber gerade kollektiv machen, ist sie langsam und schleichend zu Grabe zu tragen, weil wir zulassen, dass die Massenmedien auf Hysterie und Betroffenheitspropaganda setzen und eine Panikpolitik in blindem Aktionismus lieber den ganzen Ozeandampfer versenkt als den Brand in der Kombüse zu löschen. 

Wo bleibt der Aufschrei in dieser irrsinnigen Wahndemie?

Möge uns das nicht irgendwann auf die Füße fallen, wenn es vielleicht um ganz andere Motive derer geht, die den nächsten Notstand ausrufen. 

“Now I’m awake to the world. I was asleep before. That’s how we let it happen. When they slaughtered Congress, we didn’t wake up. When they blamed terrorists and suspended the Constitution, we didn’t wake up then, either. Nothing changes instantaneously. In a gradually heating bathtub, you’d be boiled to death before you knew it.” – The Handmaid’s Tale

Man muss mit mir nicht einer Meinung sein, damit kann ich leben. Man muss mit mir auch nicht über stilistische Überspitzung streiten, das ist a) ein literarisches Mittel und b) ein Ausdruck meiner Wut über die Absurdität dieser Tage. Wen es anfasst, sollte sich fragen, ob was dran ist. Wer darüber lachen kann, hat neben der Vernunft und der Empathie seine wichtigste Waffe im Kampf gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit gefunden. Man darf gern mal wieder anfangen, das eigene Schweigen und (Nichts)-Tun zu hinterfragen. 

Freiheitliche Grüße.

Einordnung und Disclaimer

Photo by Ryoji Iwata on Unsplash

Author

Fighter for Freedom. Spiritual Seeker. Creator & Founder of FREE YOUR WORK. Business & Purpose Coach for meaningful work and wholehearted businesses. Outdoor Addict - nature is my home and happy place. Wild at heart and weird on top.